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Die Buchenegger Wasserfälle
(Steibis / Oberstaufen)

11. Oktober 2003 und 14. April 2007

Wir wählten den Zugang von Steibis aus an. Mehrere Wegweiser im Ort lenken die Aufmerksamkeit auf die Wasserfälle. Wir wanderten auf den sehr schön angelegten, ca. 1km langen Waldlehrpfad und folgten der Beschilderung zu den Wasserfällen.

© Bayer. Vermessungsverwaltung

     

Die Wegweiser führten uns auf den Hügelrücken hinauf, um dann dem Kamm zu folgen, bis der Weg zu den Wasserfällen hinunter führte. 

     

Oberer oder Unterer Wasserfall? Wir stiegen zuerst einmal zum Oberen Wasserfall hinunter. Die Wege sind sehr steil, aber mit vielen Stufen gangbar gemacht. Dennoch wird es dem ein oder anderen Wanderer zu abenteuerlich sein. 

     

Den oberen Wasserfall kann man nur von oben bestaunen. Er stürzt in einen großen Gumpen, dessen Abfluß der zweite, untere Wasserfall ist. Wie ein Wehr hat sich an diesem Abfluß Schwemmholz verkeilt. Vor ein paar Jahren, im Hochsommer, konnte ich hier wilde Kerle beobachten, die tollkühn von den Felsen aus in die Becken hinunter gesprungen sind. Eine Warntafel weist ausdrücklich darauf hin, dass dies lebensgefährlich ist und die Bergwacht Bergungen und Einsätze mit dem Hubschraube nicht mehr kostenfrei durchführen wird.

  

Um zum unteren Wasserfall zu gelangen muss man die 100m wieder nach oben bis zur Abzweigung und dann wieder steil nach unten. Leider kann man von dort unten den oberen Wasserfall nicht sehen. Der untere Gumpen ist beinahe schon ein kleiner See. Wirklich ein beeindruckendes Naturschwimmbad.  

     

  

Der Weg führt weiter zu einer eisernen Brücke. Ein steiler Weg führt in Serpentinen den Abhang hinauf und führt nach Buchenegg. Wir sind dort umgekehrt und haben uns von den Schildern zu einer Brotzeit bei der Alpe Neugreuth verführen lassen. Warum der Weg zu den Wasserfällen nicht gleich über diese Alpe führte, ist uns ein Rätsel. 

  

  

Interessant war für uns, dass hier neben den üblichen Getränken Most ausgeschenkt wurde. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich der Obstanbau vom Bodensee hier schon bemerkbar macht.

  

Von Füssen aus liegt der Ort Buchenegg ja ein ganzes Stück näher, aber wir hatten die Abfahrt in Hinterstaufen, die kurz vor dem Bahnübergang von der B308 links abzweigt, verpasst und ich kannte den Zugang über die Ortschaft Steibis noch von Früher.

Am 20. April haben die Buchenegger Wasserfälle als 9. Geotop in der Reihe "Allgäuer Geotope" eine eigene Seite bekommen. Darin sind dann auch der Krebs Wasserfall, die Konstanzer Wasserfälle, die Osterdorfer Wasserfälle und die Eibeles Wasserfälle mit den Kraftwerken genauer beschrieben. Hohe Nagelfluhwasserfälle gibt es auch in Gschwend

Siehe auch: 

- Imberg Wanderung
- Koyenwanderung 2005 und 2008 (gleiche Schwierigkeit und Aussicht, Riefensberg
- Bruder Klaus Kapelle
- Angerbach Wasserfall (am Kuhhimmel)
- Gumpenjucken und Wanderung zu den Buchenegger Wasserfälle im 2007
- Alperlebnispfad Lanzenbachtal:
Teil 1: Imberg Haus - Alpe Glutschwanden 2,5 km
Teil 2: Alpe Glutschwanden - Alpe Hochbühl - Imberghaus 2,8 km
Teil 3: Alpe Glutschwanden - Hochwies Alpe - Imberghaus 3,7 km
- Walderlebnispfad Hündle-Thalkirchdorf


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