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Der Schapfensee

22. Januar 2007 

Marterl Rauth (865 m)
Schapfensee (825 m)

Martelt 750m bis zum Steeg;
500m bis Mitte Greith;
500m bis zum Ende Landwirtschaftsweg;
400m quer Feld ein zum Marterl.

Wir fahren auf der B17 von Füssen über Schwangau nach Buching. Kurz nach Buching auf freiem Feld links ab die OAL 1 in Richtung Bayerniederhofen / Roßhaupten. Am Ortsende von Rauhenbichl steht links das Marterl. Wir hatten unser Auto ca. 50m weiter in einer Bucht rechts der Straße geparkt. Achtung: Im Landschaftsschutzgebiet ist Parken sehr teuer.

 © Bayer. Vermessungsverwaltung
Heute ist ein etwas trüber Januartag und dieser wärmste Januar seit 106 Jahren macht es überhaupt möglich, über grüne Wiesen zu gehen. Noch können wir den Schapfensee nicht sehen. Er liegt unweit hinter dem Hügel. Man merkt sehr gut, dass hier dem Tourismus nicht entgegen gekommen wird. Es gibt hier keine Wegeschilder, nur landwirtschaftliche Straßen.

Das tragische Ende der beiden jungen Männer, die hier durch Blitzschlag ihr Leben verloren und das Glück der anderen, die daneben standen und wie durch ein Wunder verschont geblieben sind, macht sehr nachdenklich.

Der Schapfensee und im Hintergrund die Bergkette des Füssener Landes: von links nach rechts - Gehrenspitze, Kellenspitze, gr. Schlicke, Vilser Kegel, Füssner Jöchle, Brentenjoch, Aggenstein und Breitenberg. Links taucht der kleine Ort Greith auf, im Hintergrund der gewaltige Säuling.

Alternativer Rückweg für die Wanderer, die nicht unterm Stacheldrahtzaun durchkriechen wollen: Gerade aus in Richtung Illasbergsee würden wir bei der nächsten Kreuzung links nach Greith gelangen. Wir halten uns links gegen den Uhrzeigersinn am See entlang. 

Schön, dass es hier kein Schild: Betreten Verboten gibt.

Nach kurzer Rast auf dem Steg wandern wir auf der Tracktorspur weiter nach Greith. Es würde sich auch anbieten, am Feldrand entlang des Stacheldrahtzauns auf dem Hügel zu gehen, von dem man an schönen Tagen sicherlich eine herrliche Aussicht hinüber zum Forggensee in Richtung Füssen hat.

Auf der gegenüberliegenden Seite gut zu erkennen ein landwirtschaftlicher Weg. Wir werden auf ihm zurück wandern.

Durch den Ort Greith führt die jährliche Wallfahrt von der Kirche "Zu den Acht Seligkeiten" zur Wieskirche (Steingaden). 

Wer noch Lust hat, die Runde zu erweitern, kann von hier zum 2 km entfernten Hegratsriedersee oder im Sommer sogar über Brunnen nach Waltenhofen (7km), von dort mit dem Linienschiff zum Anleger: Kraftwerk Roßhaupten und dann ca 5km auf dem Fahrradweg entlang der Straße OAL 1 wieder zurück zum Auto.

Nach Greith sind wir weiter um den See herum auf der Landwirtschaftstraße gewandert und standen nach ca. 700m vor dem Stacheldraht. Rechts und links kein Durchgang in Sichtweite - also unten durch kriechen. Man konnte schon den nächsten Stacheldrahtzaun sehen, aber dort war wenigstens an der unteren Ecke der Draht zum Einhängen. Quer Feld ein wanderten wir dann ohne weiteres Hindernis bis zu der landwirtschaftlichen Straße, auf der wir begonnen hatten.
Vom Marterl in Richtung Osten können wir in das Kenzengebiet blicken. Etwas schwer zu erkennen, der Geiselstein, Allgäus Matterhorn, liegt vor der Hochplatte und verschmilzt an schönen Tagen mit dem Hintergrund so, dass er kaum noch zu erkennen ist.

Schade, dass es keinen flüssigen Rundweg um den Schapfensee gibt. Aber sicherlich wird auch dieses Gebiet einmal touristisch erwachen. Vielleicht genießen wir bis dahin die Einsamkeit mit kleinen Hindernissen.

Anschlußwege:
von St. Peter 1,8km zum Schapfensee
Wallfahrt Füssen/Wies     

Interessantes in der Nähe:
Infozentrum
Kraftwerk Roßhaupten
Mangmühlen / Seeweg    
Rad-Wanderstrecke
   
Fahrplan Linienschiff Forggensee

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